--> @Berg zum Thema: Angst vor großen Zahlen?
@Berg: Vielen Dank für Ihren Kommentar. Nein, ich bin absolut kein Gegner von Orchestern und Chören. Im Gegenteil. Na schauen Sie, ob ich ins Kino gehe oder in irgendein beliebiges Konzert in der Dresdner Neustadt, dann habe ich mir das ausgesucht und zahle freiwillig.Ich kann auch nicht zu meinen Kunden gehen und sagen: "Zahlen Sie mal 17,98. Sie könnten ja mal meine Dienstleistung nutzen, aber müssen es ja nicht."Nein, die Art und Weise stinkt zum Himmel. Pro Bundesland sind zw. 300 und 700 Klagen gegen die Landesrundfunkanstalten anhängig, pro Monat laufen ca. 60.000 Zwangsvollstreckungen, in Dresden gibt es eine Gruppe der Fernsehlosen (was schon für sich spricht) .... das sollte insgesamt zu denken geben. Dies ist ein weiteres Puzzleteil zur Politikverdrossenheit. Und kein Geringes. Wo bleibt hier die Demokratie?Demnächst kommt vielleicht noch das Amtsgericht zu mir und verlangt Kindergeld, weil, das Werkzeug dazu habe ich ja ;) Mit der Umwandlung der Rundfunkgebühr in einen Rundfunkbeitrag zum 1.1.2013 hatten die Politiker die willentliche Komponente verschwinden lassen. Ein Ausweichen ist nicht mehr möglich, unter der Brücke Wohnen, um dem öffentlich-rechtlichen Rundfunkbeitrag auszuweichen ist vollkommen unverhältnismäßig, was den Rundfunkbeitrag verfassungswidrig macht. Vielfalt durch Programme? Schauen Sie mal durchs Programm, was dort an inhaltlich wertvollen Beiträgen inkl. der Wiederholungen der Wiederholung von der Wiederholung angeboten wird. Weltmeister? Ja, das sind die ÖRR im Mikrofone halten:http://www.spiegel.de/kultur/tv/bild-932967-566786.htmlhttp://www.zeit.de/kultur/film/2013-11/zdf-verfassungsgericht Ich habe weder Radio noch Fernseher, lebe alleine und zahle den vollen Satz. Sozial gerecht ? NEIN!Angebote zu Nachrichten aus aller Welt gibt es genug im Internet, sowohl bildlich und auch rein akustisch. Ohne Zwangsabgabe.Brauche ich Kochshows, Halli Galli Sendungen, Stars und Sternchen, Politik Talk Shows mit Sendeminutenpreisen von knapp 4500 Euro, finanziert durch Zwangsgebühren? Hmmm, Qualitätsfernsehen...?http://www.welt.de/fernsehen/article8458890/ARD-zahlt-Jauch-4487-18-Euro-fuer-jede-Sendeminute.html Und wenn ich konkret auf Ihre Frage antworten soll, dann fordere ich Herrn Tillich auf, den RFStV zu kündigen, was durchaus möglich ist. Damit wäre das ganze Konstrukt erstmal bundesweit hinfällig. Wenn ich noch weiter gehe, verlange ich auch noch mein Geld ab dem 1.1.2013 zurück.Und er sollte sich für die Wahlfreiheit an der Teilnahme und Finanzierung einsetzen.Als mit eine Empfehlung zur Vorgehensweise:http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/03/07/israel-schafft-staatsfernsehen-und-rundfunkgebuehr-ab/ Ich möchte auch noch kurz die GEMA erwähnen, die ja auch so ein bescheuertes Prozedere an den Tag legt. Betraf mich zumindest indirekt. Kennen Sie die Kohlhaukuppe in Geising? Silversterveranstaltung abgesagt, weil bei Anmeldung gleich die GEMA soweit die Hand aufhielt, dass sich wirtschaftlich eine Feier nicht mehr lohnte. Toll, oder ? Mittel und Wege zur Finanzierung des ÖRR gäbe es genug, ob durch Verschlüsslung o.ä.. und vor allem ohne bürokratischen Aufwand.Und mit Marktwirtschaft könnten die Damen und Herren sich dort auch mal beschäftigen. Da klärt sich vieles von alleine.Ich habe selbst eine Firma und kann nicht irgendwo hin gehen und die Hand aufhalten. Ich empfehle auch nochmal das Gutachten des BMF:http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/2014-12-15-gutachten-medien.html "Aufgrund der technischen Entwicklung sieht der Beirat geänderte Bedingungen für das Informationsmedium Rundfunk. Für ein zukunftsfähiges System des öffentlichen Rundfunks empfiehlt er, dem Subsidiaritätsprinzip mehr Gewicht zu geben: Der öffentlich-rechtliche Anbieter sollte nur da auftreten, wo das privatwirtschaftliche Angebot klare Defizite aufweist." Schönes Wochenende :)